Science Slam
Der Wissenschaftswettstreit
Junge Nachwuchs-Wissenschaftler*innen verlassen ihre düsteren Kellerräume und treffen reale Menschen, die nicht nur bereit, sondern sogar gespannt auf das sind, was in den geheimnisvollen Laboratorien der Hochschulen so alles erforscht und erschaffen wird. Das Motto des Science Slams heißt: Raus aus dem Labor und rein in den Club. Denn dort präsentieren die (zukünftigen) Wissenschaftsgenies in zehn kurzweiligen Minuten, mehr als unterhaltsam ihre Arbeiten. Vom Elektroingenieur bis zur Musiktechnologin, vom klassischen Experiment bis zum elektrisierenden Rap - alles ist erlaubt, um das Publikum in 10 Minuten zu überzeugen. Am Ende des Abends entscheiden nämlich die Zuschauer*innen, wer der Science Slam-Champion des Abends ist! Keine Frage, der Science Slam erbringt den Beweis: Wissenschaft ist spannend! Wissenschaft macht Spaß! Wissenschaft ist Entertainment!
Als Featured Scientist eröffnet außer Konkurrenz Michael J. Bojdys mit Chemie und neuen Wegen, Elektronik und Energie nachhaltiger zu gewinnen. Michael J. Bojdys ist Privatdozent an der HU Berlin.
Folgende Themen sind im Wettbewerb:
Wie schädlich sind Tattoos und ihre Entfernung? Henrik Hering vom BfR – Bundesinstitut für Risikobewertung sucht nach Germanys next Tattoo-Model.
Mit Effizienz gegen den Klimawandel? Dirk Heyen vom Öko Institut e.V. erklärt, dass bessere Technik nicht alle Probleme im Klimakonflikt löst.
Selbstmord, Brustkrebs und Tod...klingen zugegebenermaßen nicht nach unterhaltsamen Themen. Aber Krebsforscherin und Musikerin Karla Hajman vom Karolinska Institutet schafft es, uns selbst bei diesen Themen zum Lachen zu bringen.
Abschließend stellt Elmar Stracke von der Uni Bayreuth, die wichtigen Fragen des Lebens. Ist Altern eine Krankheit? Leben wir bald ewig, wenn wir genug forschen? Und wie wollen wir mit alten Menschen in Zukunft umgehen?
Moderiert wird der Slam von Drew Portnoy.