intersonanzen 2026
Eröffnung
4.–7. Juni: Different Traces
«Different Traces», das brandenburgische Fest der Neuen Musik in Potsdam, fokussiert das diesjährige intersonanzen-Festival auf Diversität und Individualität und thematisiert den Anspruch, bei sich selbst zu sein und dennoch zu sagen, was alle angeht.
Aktuelle Werke und Uraufführungen werden in unterschiedlichen Formaten präsentiert, darunter Konzerte, Klanginstallationen, Performances, Soundwalks und Diskurse. Dazu gehören u. a. Dialoge mit Bildender Kunst im museum FLUXUS+ sowie ein großer Tag der Musikschulen im Waschhaus mit Besetzungen von Solo bis Orchester.
Die intersonanzen verstehen sich als spartenübergreifendes Labor, um neue Hör- und Wahrnehmungsräume zu eröffnen. Highlights sind u.a. «Hezarfen» aus Istanbul, eines der führenden Ensembles der reichen Musikwelt der Türkei, die Ensembles Aventure, Quillo, UnitedBerlin sowie die Performancekünstlerin Maren Strack mit Bandoneon-Klangkleidern. Zudem sind die international ausgezeichnete Sopranistin Pia Davila aus Potsdam sowie die herausragende slowenische Musikerin Neža Torkar am Akkordeon, dem Instrument des Jahres 2026, zu erleben. Jared Redmond interpretiert Werke von Morton Feldman, dessen 100. Geburtstag gefeiert wird.
Eröffnung der intersonanzen 2026
Klang- und Bewegungs-Performance «Breath»:
Maren Strack, Performance
Kerstin Lücker, Komposition und Klangregie
Hezarfen-Ensemble Istanbul:
Özcan Ulucan, Violine
Ulrich Mertin, Viola
Mehmet Gökhan Bağcı, Violoncello
Nermin Kaygusuz, Kemençe
Muhammed Muaz Ceyhan, Yaylı Tanbur
Programm:
– 18.00 Uhr: Eröffnung mit Grußreden aus Politik und Kultur
– 18.15 Uhr: Eröffnungskonzert
Werke:
– Katia Guedes: Neues Werk für Gesang, Kemençe, Yayli-Tambur und Streicher
– Rene Kuwan: Neues Werk
– Samuel Tramin: Neues Werk für Streichtrio
– Irini Amargianaki: Frequently Flattery Flaws für Cello und Kemençe
– Michael Ellison: Elif
und Werke traditioneller türkischer Musik von Onar Türkmen und Michael Ellison
Titelbild: Maren Strack, Foto: Ozman Ozel