Madsen - Open Air
"A/way home" & "Saudade de Ti"
Fr 23 Aug 2024
20:30 Uhr
"A/way home" & "Saudade de Ti"

Moving Bodies - Festival für Tanz am Tiefen See

Oxymoron Dance Company / Waschhaus Potsdam
23.08. – 01.09. 2024 
Seebühne in der Schiffbauergasse

Bereits zur Tradition geworden in der Schiffbauergasse ist das Sommer-Tanzspektakel der Oxymoron Dance Company auf der Seebühne am Tiefen See. Und auch in diesem Jahr öffnen wir die Bühne für junge internationale Tänzer- und Choreograf:innen.

Wir freuen uns auf die erste Ausgabe von Moving Bodies - Festival für Tanz am Tiefen See.

Das Festival Moving Bodies folgt der Idee, verschiedene künstlerische Perspektiven und Ausdrucksformen zu präsentieren. Begegnung, Perspektivwechsel, ein Spiel diverser Gedanken, dies alles über den Tanz, um in einen Austausch zu treten und sich gegenseitig zu inspirieren, zu ermutigen und zu respektieren.

Programm:

23.08. / 20:30 Uhr "A/way home" & "Saudade de Ti" / Tanzperformance
24.08. / 21:00 Uhr "Eines Nachts" / Tanzperformance
29.08. / 21:00 Uhr "Eines Nachts" / Tanzperformance
30.08. / 21:00 Uhr "Eines Nachts" / Tanzperformance
31.08. / 20:30 Uhr "Tango ohne Grenzen" / Internationale Tango Gala
01.09. ab 14:00 Uhr "Inside Out Battle" / Break Dance Battle / 2 vs. 2 – All Styles
01.09. ab 20:30 Uhr "Oxymoron Dance Night" / Mit Showings der Oxymoron Dance Company

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"A/way home" (english version below)

Credits:

Artistic Director: Carlos Aller
Choreography: Carlos Aller in collaboration with Cecilia Bartolino
Performers: Carlos Aller and Cecilia Bartolino

Ort: Der zweiteilige Abend findet auf der Seebühne am Tiefen See im internationalen Kunst- und Kulturquartier Schiffbauergasse statt. 

Dauer: ca. 90 Minuten (mit 15 Minuten Pause)

In „A/way Home“ erleben wir, wie die Bewältigung von Herausforderungen den Einzelnen stärkt und die Gleichstellung der Geschlechter hervorhebt. In unserem Auftritt zeigen zwei Charaktere gleichermaßen Entschlossenheit und verkörpern Verletzlichkeit und Widerstand gegen gesellschaftliche Ungerechtigkeiten. Unser Stück hinterfragt Geschlechternormen und hierarchische Strukturen, die die weniger Privilegierten marginalisieren. Darüber hinaus möchten wir Frauen stärken, indem wir ihre Fähigkeit veranschaulichen, Männern sowohl körperliche als auch emotionale Unterstützung zu bieten, und gleichzeitig betonen, wie wichtig es ist, dass Männer Sensibilität und Verletzlichkeit annehmen.

Anstatt nur das Geschlecht zu berücksichtigen, untersucht das Stück größere soziale Probleme wie Marginalisierung und wirtschaftliche Ungleichheit. Es ermutigt die Zuschauer, die Kluft zwischen Reichtum und Obdachlosigkeit anzuerkennen und auf eine Gesellschaft zu hoffen, in der jeder mit Würde behandelt wird, unabhängig von seiner Herkunft, Rasse oder sozialen Klasse.

Wir stellen in Frage, dass oberflächliche Werte zum Glück führen und denken stattdessen, dass sie zu innerer Leere führen können. Inspiriert durch unsere Forschung über die Komplexität der Gesellschaft schildert die Geschichte Themen wie wirtschaftliche Not, Kämpfe und Arbeitslosigkeit. Wir ermutigen die Zuschauer, frühere oberflächliche Erscheinungen und Urteile zu sehen, und betonen die Bedeutung von Empathie gegenüber allen.

Die Aufführung ist von verschiedenen kulturellen Bereichen inspiriert, von urbanen Landschaften großer Städte auf der ganzen Welt sowie von „Lily and The Vagabond“.

„A/way Home“ fordert die Zuschauer auf, sich schwierigen Realitäten zu stellen und Empathie und Verständnis zu entwickeln. Unser Ziel ist es, zu unterhalten, zum Nachdenken anzuregen und Inspiration zu schaffen, dem Publikum die Stärke und Fähigkeiten jedes Einzelnen näher zu bringen, unabhängig von Geschlecht oder sozialem Status. Mit diesem Stück hoffen wir, ein kulturelles Umfeld zu schaffen, in dem sich alle einbezogen und gleich behandelt fühlen.
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In “A/way Home” we witness how overcoming challenges empowers individuals and highlights gender equality. In our performance, two characters show equal determination, embodying vulnerability and resistance against societal injustices. Our piece challenges gender norms and hierarchical structures that marginalize the less privileged. Furthermore, we seek to empower women by illustrating their capacity to provide both physical and emotional support for men, while also emphasizing the importance of men embracing sensitivity and vulnerability.

Instead of only considering gender, the piece explores larger social concerns like marginalization and economic inequality. It encourages viewers to acknowledge the gaps between wealth and homelessness, hoping for a society where everyone is treated with dignity, regardless of their background, race, or social class.

We question the idea that superficial values lead to happiness, suggesting instead that they can lead to inner emptiness. Inspired by our research into society's complexities, the story portrays issues like economic hardship, struggles, and unemployment. We encourage viewers to see past surface appearances and judgments, emphasizing the importance of empathy towards everyone.

The performance is inspired by diverse cultural settings, celebrating the inner strength and resilience of every person. Drawing inspiration from urban landscapes found in major cities worldwide, our performance is inspired by 'Lily and The Vagabond'.

"A/way Home" urges viewers to confront difficult realities and cultivate empathy and understanding. Our aim is to entertain, provoke thought and inspiration, bringing the audiences to appreciate the strength and abilities of every individual, regardless of gender or social status. With this piece we hope to create a cultural environment where everyone feels included and treated equally.

Supported by: Centro Coreográfico De La Gomera (ESP) Compagnia Simona Bucci (ITA)

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"Saudade de Ti" (english version below)

Das Ziel dieser Aufführung ist es, uns in das Publikum hineinzuversetzen und durch zeitgenössischen Tanz mit ihm zu interagieren. Wir nutzten unseren Körper als Werkzeug und ließen uns von Theater, Partnering, Kontaktimprovisation und Tanzqualitäten wie Breakdance und Hip Hop inspirieren. Saudade ist ein komplexes und subjektives Gefühl, das als bittersüße Sehnsucht nach einer Zeit in der Vergangenheit definiert werden kann. Saudade ist der brennende Wunsch, in die Vergangenheit zurückzukehren und das Leben zu leben, das wir einmal hatten. Wir möchten, dass Erfahrungen, Orte, Dinge, Menschen und sogar wir selbst wieder zu dem werden, was einmal war.

In „Saudade de Ti“ finden und erschaffen wir einen Weg, der in die Nostalgie eintaucht, um zu heilen. Sie wird häufig mit einer „Verschlechterung des Alters“ in Verbindung gebracht, kann aber in jeder Lebensphase auftreten. Es wird durch Hormone, Neurotransmitter und kognitive Prozesse vermittelt. 
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The aim of this performance is to share and empathize with the audience through contemporary dance. Using our body as a tool, we got inspired by theatre, partnering, contact improvisation and dance qualities like breakdance and hip hop. Saudade is a complex and subjective feeling that can be defined as a bittersweet longing for a period in the past. Saudade is the burning desire to go back to the past, live the life we once had. We want experiences, places, things, people, and even ourselves to go back to what once was.

In "Saudade de Ti" we are finding and recreating a path that dives into nostalgia in order to heal. It is frequently associated with "deterioration of old age," but it can appear at any stage of life. It is mediated by hormones, neurotransmitters and cognitive processes. Saudade is the burning desire to go back to the past, live the life we once had. We want experiences, places, things, people, and even ourselves to go back to what once was.

Supported by: Draussenstadt Berlin and Tanzstation Wuppertal

Vorverkauf: 22,00 € / ermäßigt 15,00 € (zzgl. Geb.)
Einlass: 19:30 Uhr
Diese Veranstaltung ist barrierefrei zugänglich